Demenz: Das große Vergessen

1,5 Millionen Deutsche leiden an Demenz, täglich kommen bis zu 900 hinzu. Über Menschen, deren Erinnerung verschwindet- und Angehörige, die sich alleingelassen fühlen.

Demenz : Das große Vergessen

Früher hat Wilhelm Schmaus seiner Franzi die Welt zu Füßen gelegt. Keine Autofahrt war ihm zu lang, um seine Frau zu den schönsten Urlaubszielen zu chauffieren. Ihr ,,Willi“, wie sie ihren 75-jährigen Mann nennt, hat sie in Restaurants ausgeführt …

… und ihr zum Valentinstag Blumen ge­schenkt. In diesem Jahr hat Franzi Kraus sich selbst einen Blumenstrauß besorgt. Ihr Willi erinnert sich nicht mehr, wann Valentinstag ist oder seine Frau Geburts­tag hat.

Die Demenz zerstört Nervenzellen und Zellverbindungen im Gehirn. Sie beginnt oft mit Gedächtnisstörungen, Konzentra­tionsproblemen und einem nachlassen­den Orientierungssinn. Eine Demenz ist meist irre­versibel und führt häufig zu völliger Pflegebedürftigkeit und Hilflosigkeit. Im verlauf der Erkrankung ver­ändert sich das ganze Sein des Menschen.
Und sie stellt das Leben Millionen Ange­höriger vor riesige Herausforderungen.

,,Mein Mann hat sich verabschiedet, ohne dass er sich von mir verabschiedet hat."

Franziska S.

In einem Land, das sich gerne seines Ge­sundheitssystems rühmt, fühlen sich Ehe­partner, Kinder und Enkel von Demenz­patienten komplett alleingelassen und überfordert. Denn egal, ob es darum geht, wann der richtige Zeitpunkt dafür ist, dem dementen Vater den Führerschein und das Auto wegzunehmen, oder ob die Entscheidung zu treffen ist, wann die demente Mutter besser im Pflegeheim als zu Hause aufgehoben ist: Es gibt keine allgemeingültigen Regeln hierfür. Und es mangelt an Pflegeeinrichtungen Pflegekräften sowie Beratungsstellen. 

02244 87 99 652 / 0160 51 07 332

Vertrauen Sie bei Pflegebedürftigkeit auf Experten.

Mit der Weiterbildungen zur Fachkraft für Gerontopsychiatrie ist Eugen Hasenbank der richtige Ansprechpartner, wenn es um das Thema Alzheimer/Demenz geht. 

Durch langjährige Erfahrung im Ambulanten, Stationären sowie gerontopsychiatrischen Einrichtungen, verfügt er über ein breites Fachwissen welches er an Pflegende vermittelt.

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